STAATLICHE FÖRDERUNG VON HOMEOFFICE-ARBEITSPLÄTZEN

Aufgrund der aktuellen Situation können ab sofort auch IT-Dienstleistungen, die die Einrichtung von Homeoffice-Plätzen zum Ziel haben, durch das Programm go-digital gefördert werden. Hierzu zählt vor allem der Aufbau sowie das Einrichten der zugehörigen Hardware. Software, die dabei zum Einsatz kommt und über die gängigen Standards hinausgeht, ist ebenfalls förderfähig.

Wir sind zertifiziert und damit autorisiert, die Förderung für Ihr Unternehmen zu beantragen und kümmern uns selbstverständlich auch um das Einrichten der Homeoffice-Arbeitsplätze! Nutzen Sie diese Möglichkeit! Wir kümmern uns um alles!

Das go-digital-Team hat uns folgende Detailinformationen zukommen lassen, die wir zum besseren Verständnis gerne mit Ihnen teilen möchten:

  1. Die Beantragung kann ab jetzt durch Beratungsunternehmen erfolgen, die für Modul 1 (IT-Sicherheit) und / oder Modul 3 (Digitalisierung von Geschäftsprozessen) autorisiert sind.
  2. Ab sofort steht Ihnen ein neuer Beratervertrag in unserem Downloadbereich zur Verfügung, in dem Sie per Checkbox bestätigen können, dass es sich um ein Projekt im Zusammenhang mit der Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen handelt bzw. in dem dies als ergänzende Maßnahme durchgeführt werden soll. Beratungsunternehmen mit der ausschließlichen Autorisierung im Modul 1 (IT-Sicherheit) müssen hier zudem bestätigen, dass sie über die zur Durchführung der Maßnahme erforderlichen Kenntnisse und Erfahrungen verfügen.
  3. Sollten die begünstigten KMU aufgrund der aktuellen Entwicklungen mit zeitkritischen wirtschaftlichen Effekten konfrontiert werden, kann im Zusammenhang mit der Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn beantragt werden. Bitte markieren Sie hierzu die entsprechende Checkbox im überarbeiteten Beratervertrag. Nach Eingang Ihres Antrages auf elektronischem Wege (bestehend aus jeweils unterschriebenem AZA-Antrag, Beratervertrag, Antrag und Begründung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns (ebenfalls im neuen Beratervertrag verankert), KMU-Erklärung und De-Minimis-Erklärung) werden wir Ihre Unterlagen dann kursorisch sichten und Sie im Anschluss kurzfristig mit einem Schreiben informieren, ob das Projekt auch vor seiner endgültigen Bewilligung bereits auf eigenes Risiko begonnen werden darf. Beachten Sie bitte, dass sollte Ihr Antrag aus unterschiedlichen Gründen final nicht bewilligt werden können, das begünstigte KMU die bis dahin bereits entstandenen und etwaigen weiterführenden Projektkosten selbst tragen muss. Alternativ zum genannten Vorgehen kann im Zusammenhang mit der Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen ein Projektstart binnen ca. 4 Wochen beantragt werden. Wir werden diese Anträge dann mit entsprechend erhöhter Priorität schnellstmöglich für Sie bearbeiten.
  4. Die obligatorischen zwei Tage IT-Pflichtberatung gelten auch für solche Projekte, die sich rein auf die Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen konzentrieren. Der Logik folgend soll sich die IT-Pflichtberatung dann auch vorwiegend auf diesen neuen Bereich konzentrieren.
  5. Inhaltliche Änderungsanträge im Zusammenhang mit den beschriebenen Maßnahmen sind in bereits laufenden Projekten wie folgt möglich:
    1. Ergänzung der ursprünglich im Projekt geplanten Leistungen um den Punkt „Homeoffice“, solange das maximale Projektvolumen hinsichtlich der Beratertage nicht überschritten wird.
    2. Ersatz ursprünglich geplanter Leistungen zu Gunsten der nunmehr als prioritär angesehenen Einrichtung von Homeoffice-Plätzen (ebenfalls im Rahmen der Vorgaben der Richtlinie).
  6. Nicht möglich ist die Beantragung der Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen bei Unternehmen, die in den letzten 12 Monaten bereits einen Förderung durch go-digital bewilligt bekommen haben (siehe hierzu auch Nr. 6.5 der Richtlinie zu go-digital).

Nicht zuletzt möchten wir Sie an dieser Stelle noch einmal explizit darauf hinweisen, dass es sich bei den beschriebenen Punkten um temporäre Maßnahmen handelt, die der Eindämmung möglicher wirtschaftlicher Folgen durch die Corona-Pandemie dienen. Sobald sich ein Ende der Krise abzeichnet, werden wir Sie rechtzeitig darüber informieren, ab wann diese widerrufen werden.